Einladung zum Adventskonzert

Adventskonzert

am 16.12.2017 um 19:30 Uhr

St. Georgs Kirche Baldersheim

Auf zahlreiches Kommen freuen sich

Musikgemeinschaft Baldersheim-Burgerroth
Leitung: Joachim Wendel
School of Classic and Rock
Leitung: Kenneth Dick
Flötenkinder
Leitung: Christina Geißendörfer
Nach dem Konzert gibt es Glühwein und Lebkuchen vor der Kirche.

Otto Haaf verstorben – Baldersheim trauert um seinen „Truchseß“

Otto Haaf

*26.09.1946
+10.11.2017

In stiller Trauer
die Musikgemeinschaft Baldersheim-Burgeroth

Haaf brachte sich bereits in seiner Jugend für die Allgemeinheit ein. Er war besonders aktiv in der Landjugend, wo er als Vorsitzender tätig war. Noch heute denken die älteren Baldersheimer gerne an Otto´s Einlagen am Fasching oder dem Landjugendtheater zurück. Zudem war er auch Kirchenpfleger und Gemeinderat von Baldersheim.

Seine große Leidenschaft blieb aber immer die Musik. Schon in jungen Jahren war er als Musikant am Tenorhorn aktiv. Er war die treibende Kraft und somit maßgeblich an der Gründung der Jugendkapelle Baldersheim im Jahr 1972 und der Musikgemeinschaft Baldersheim-Burgerroth beteiligt.

Zusammen mit seinen Mitstreitern Franz und Alfons Kemmer motivierte er viele junge Baldersheimer und Burgerröther ein Instrument zu lernen und legte somit den Grundstein für die noch heute erfolgreiche Arbeit der Baldersheimer Musik.

Die Baldersheimer Musikanten denen er auch bis 2016 als aktiver Spieler angehörte, konnten sich auf Ihn immer als fleißigen Helfer verlassen. Er war aber viel mehr für die Musik! Auch wenn er dem Verein nie als Vorsitzender vorstand, war er es doch, der den Verein als Ratgeber und „Gutes Gewissen“ gestaltete. Er stand vielen Vorstandschaften mit seiner Erfahrung zur Seite. Aus gutem Grund kann er deshalb heute auch als der „Vater der Musik“ bezeichnet werden.

Haaf, der immer ein geselliger Mensch war, hat besonders auch in seiner Zeit im Schlachthof Neckermann in Aub viele persönliche Kontakte geknüpft. Dort war er in an der Tierannahme für viele Landwirte aus der Region das Gesicht und der gute Geist des Schlachthofs.

Besondere Berühmtheit erlangte Haaf als Darsteller der Sagenfigur „Truchseß von Baldersheim“ die er fast zwanzig Jahre verkörperte. Wie kein anderer verstand er es die Gäste des Reichelsburgfests in Baldersheim willkommen zu heißen. Die Figur des Truchseß wird auch immer mit seinem Namen verbunden bleiben.

Legendär sind auch seine Auftritte als „Teufelschmied“ oder „Geistermauerer“ beim Leihentheater am Reichelsburgfest. Keiner wird vergessen wie er beim Theater „Bauernkrieg“ zusammen mit seinem Gefolge den „Aufstand“ der von Alfons Leimig angeführten Gelchsheimer Bauern niederschlug! Das Schauspielern lag ihm im Blut, auch wenn er mit der „spontanen“ Änderung des Dialogs seine Mitstreiter oft an ihre Grenzen brachte.

Mit Otto Haaf verliert Baldersheim ein prägendes Gesicht. Einen treuen und fleißigen Helfer, der nie Lob und Anerkennung wollte. Und nicht zuletzt einen guten Freund!

Sein Tod wird insbesondere bei seiner Musik eine große Lücke hinterlassen.

Die Trauerfeier für Otto Haaf findet am Donnerstag den 16.11. um 14Uhr in Baldersheim statt.

Musikgemeinschaft Baldersheim Burgerroth / Geißendörfer

St. Martin in Baldersheim

Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne.
Unser Kindergarten ist zwar klein,
wir laden trotzdem alle Kinder am 12.11.2017 ein:
egal ob aus Sonderhofen, Gelchsheim oder Aub,
wir wollen laufen, auch durch Laub.
Unsere Martinslieder singen wir laut oder leise,
die Geschichte zeigen wir auf spielerische Weise.
Um 17.00 Uhr geht`s in der Kirche in Baldersheim los,
der Martinszug zur Neckermannhalle wird famos.
Bei Speis´, Trank und Basar wird der Abend fein,
wir laden euch alle herzlich dazu ein!
Euer Kindergarten Baldersheim

Ausflug nach Prag

Freitag 15.09.2017
13:00 Uhr Abfahrt vom Kornmarkt in Baldersheim
16:30 Uhr Pause an der Autobahn A6
20:00 Uhr Ankunft am Botel (Hotel auf der Moldau)
20:30 Uhr Abendessen im Restaurant des Schiffes

Samstag 16.09.2017
09:30 Uhr Stadtführung in der historischen Straßenbahn Prag
Im Anschluss Vorsetzung der Stadtführung zu Fuß durch die Innenstadt.
14:00 Uhr Besichtigung des Atombunkers unter dem Luxushotel Jalta 
18:45 Uhr Abfahrt zum Mittelalterdinner unterhalb der Prager Burg

Sonntag 17.09.2017
09:30 Uhr Abfahrt zum Weltkulturerbe Prager Burg inkl. Besuch des Veitsdom im Inneren des Burgareals.
17:30 Uhr Abendessen im Gasthaus zur Post in Vohenstrauß in Buffetform

Umzug Kreismusikfest Aub

Die Zugteilnehmer beim Auber Festzug mussten bei schwüler Hitze zwar ordentlich schwitzen, aber zum Glück verlief die Zugstrecke nur bergab. Insgesamt 32 Gruppen, Musikkapellen aus dem Ochsenfurter Gau, aus dem angrenzenden mittelfränkischen Land und aus dem nahen Baden-Württemberg, hatten sich auf der Straße zum Schützenhaus zum Festzug formiert. Beeindruckend war alleine schon die Aufstellung, die sich über mehrere hundert Meter bis zum Waldrand hinzog. Neben den Musikkapellen hatten sich die örtlichen Vereine und Gruppen vom Sportverein bis zu den Fischern, vom Kindergarten bis zum Kirchenchor eingefunden, um mit der Stadtkapelle und ihren Gästen in festlichem Zug am Seniorenheim vorbei durch die romantischen Straßen der Altstadt zu ziehen. Gut unterhalten wurden die Zuschauer entlang der Zugstrecke von den musikalischen Darbietungen der Kapellen, die die verschiedensten Märsche spielten. Zum Abschluss trafen sich die Zugteilnehmer ebenso wie die Festbesucher auf dem Festgelände unter dem Glasdach der Spitalbühne. Zur Freude der Gäste fanden sich die teilnehmenden Musikkapellen auf der Wiese vor dem Kräutergarten zu einem einzigen großen Chor zusammen. Spektakulär war das Bild von der Tribüne der Ehrengäste aus, die auf mehrere Hundert Musikanten blickten, die gemeinsam noch einige Stücke spielten und ihren Gemeinschaftschor mit der deutschen Nationalhymne auflösten.

Schwindeligen 15 in Aub

Mit Musik von Ernst Mosch bis zum Radetzkymarsch, von der Rosamunde bis zu den Deutschmeistern zeigten die Schwindeligen 15 ihr breites Spektrum und bewiesen, dass sie nicht umsonst zu einer der beliebtesten im süddeutschen und alpenländischen Raum gehört. Die Soloauftritte beispielsweise des Trompeters oder des Tubisten rissen die rund 600 Gäste vor der Bühne zu Sonderbeifall hin, bei zahlreichen Stücken musste die Kapelle Zugaben spielen und als einer der Musiker mit seinem Alphorn auf einen der Biertische stieg, um dort seine Einlage alpenländischer Musik zu zelebrieren, war das Publikum begeistert. Im Anschluss an den Blasmusikteil, den die Kapelle um rund eine Stunde verlängern musste, waren aus dem Auber Publikum nur lobende Worte zu hören. Kurz vor Mitternacht stand dann eine komplett andere Band auf der Bühne. Es waren zwar immer noch die gleichen Akteure, die hatten sich jedoch umgezogen und teilweise auch die Musikinstrumente gewechselt. Hartes von AC/DC stand nun auf dem Programm, Partymusik zum Mitmachen, Schlager und Rock’n Roll zum Mitmachen, Mitfeiern und Mittanzen.

Wiesengrundfest in Willanzheim

„Im schönsten Wiesengrunde“ lautete das Motto des Festes des Musikvereins Willanzheim an und in der Hagenmühle im Breitbachtal. Den Beginn der Feier machte ein Gottesdienst im Freien, den der Männerchor des SV Willanzheim sowie die Musikgemeinschaft Baldersheim-Burgerroth gestalteten. Letztere spielte auch zum Frühschoppen auf. Den Nachmittag eröffnete laut Mitteilung des Vereins das Nachwuchsorchester die jungen Breitbachtaler, anschließend sorgten der Musikverein Bibergau und zu später Stunde die Musiker des Musikvereins Willanzheim für Unterhaltung. Ein Hingucker war der fränkische Handwerkermarkt, wo verschiedene Gewerke ihre Waren anboten. Von der Kräuterfee über Kupferdengler, Seifenmacher, Töpferkunst bis hin zu Kreativem aus Holz, Stoff oder Papier und Bienenprodukten, gab es einiges zu bewundern, wird gemeldet.

Teuflisches Vergnügen auf der Reichelsburg

Der neue Truchseß heißt Josef. Josef Hoos hat es zusammen mit Ehefrau Sabine übernommen, in Nachfolge von Otto Haaf die Besucher des Reichelsburgfestes zu begrüßen. Am Samstag stand der neue Truchseß im Kostüm der historischen Figur erstmals auf der Zugbrücke zur Burgruine zwischen Aub und Baldersheim, um die Festbesucher per Handschlag willkommen zu heißen.

In seiner Rolle als selbst ernannter Hofmarschall des Reichelsburgfestes stellte Michael Neckermann das neue Truchseßpaar beim abendlichen Einzug auf dem Festplatz vor. Kurz und direkt war seine Vorstellung: „Hier steht er, der neue Truchseß, Josef und seine Burgfrau Sabine“. Er bedankte sich zugleich bei den beiden dafür, dass sie bereit waren, die Ämter zu übernehmen.

Bei der traditionellen Schlüsselübergabe am Samstagabend stellte Bürgermeister Robert Melber in der Figur eines Ratsherren fest: „Ihr Baldersheimer habt einen hohen Verschleiß an Truchseßen! Seit ich im Amt bin ist das jetzt schon der vierte. Den einen habt ihr durch einen anderen ersetzt, um ihn dann doch wieder zu aktivieren. Jetzt habt ihr einen ganz neuen. Habt ihr gegen den alten Truchseß geputscht?“

Der sei in den wohlverdienten Ruhestand getreten, erklärte der Nachfolger. „Aber was ist mit seiner Frau? Letztes Jahr begrüßte sie die Gäste, warum muss sie heute Spüldienst leisten?“ fragte der Ratsherr weiter. Darauf wussten selbst die sonst so schlagfertigen Baldersheimer nichts zu erwidern.

Ratsherr und Bürgermeister Melber übergab nach diesem Wortgeplänkel dann doch die Schlüssel der Burg für die Dauer des Festes an die neuen Amtsträger: „Ich habe heute gleich zwei Schlüssel dabei. Da des Truchseß? Weib eine sehr resolute Frau ist und manchmal selbst die Hosen an hat, habe ich für sie auch gleich einen eigenen Schlüssel mitgebracht,“ so Melber.

Obwohl die Witterung an diesem Abend etwas kühl war, hatte sich der Burghof schon beizeiten gut gefüllt. Beim zünftigen Ritterschmaus wurde kräftig zugelangt, so dass von der am Spieß gegrillten Sau bald nur noch das Gerippe übrig war. Die Rodheimer Musikanten machten ihrem Ruf als Stimmungskapelle alle Ehre und schafften es, verstärkt durch einige Aushilfen aus Baldersheim, schnell Stimmung in den Burghof zu bringen.

Nach Einbruch der Dunkelheit gab es als weiteren Höhepunkt ein Laientheater, bei dem unter Regie von Sven Lörner ein von Maria Hofmann getextetes Stück vom Teufelsschmied aufgeführt wurde. Der Teufelsschmied ist eine Sagengestalt, die in mittelalterlichen Zeiten eine Schmiede an der Gollach zwischen der Reichelsburg und dem alten Berg betrieben haben soll. Der jähzornige Schmied (im Schauspiel dargestellt von Sven Lörner) schaffte es, mit seinen Wutausbrüchen seine Kunden aus der örtlichen Bauernschaft zu vergraulen. Seine Ehefrau (Edith Derks) grämte sich darüber so, dass sie starb. Hoffnung sah der Schmied, als der Graf der Reichelsburg (Thorsten Knopf) um die Hand der schönen Schmiedstochter (Charlotte Kraft) anhielt. Die aber hatte ihr Herz schon an den Lehrbuben (Lorenz Igers) vergeben, so dass der Schmiedsvater aus lauter Wut über die widerspenstige schließlich fluchte: „Wenn du den Grafen nicht willst, soll dich doch gleich der Teufel holen!“ Gesagt, getan: Schon war der zur Stelle. Michael Neckermann gab dem Leibhaftigen die Gestalt, die sich die junge Schmiedstochter griff, über die Schulter warf und mit ihr in die Hölle fuhr. Der Graf hatte das Nachsehen, dem Schmied selbst war nicht mehr zu helfen. In der Sage zündete er seine Schmiede an, wurde selbst nie wieder gesehen und in hellen Vollmondnächten kann man angeblich heute noch in der Nähe der Teufelsschmiede das Schlagen des Schmiedes auf dem Amboss hören. Ob den Gästen, die zu Fuß durch den Wald zur Reichelsburg gekommen waren, im Nachhall dieser Geschichte auf ihrem Heimweg auch etwas unheimlich wurde, ist nicht bekannt.

Am Sonntag füllte sich der Festplatz rasch wieder. Bei strahlendem Sonnenschein zelebrierte Pfarrer Gregor Sauer einen von den Rittershäuser Musikanten musikalisch gestalteten Festgottesdienst auf der Burg und gleich im Anschluss daran bildete sich eine Warteschlange an der Essensausgabe. Fränkisches Hochzeitsessen in Form von gekochtem Rindfleisch mit Bandnudeln, Kren und Preiselbeeren war die Spezialität, die jedes Mal viele Liebhaber findet.

Wir brauchen Eure Hilfe!

Wir, die Musikanten, gestalten aktiv das öffentliche Leben in Baldersheim und Umgebung

  • wir begleiten Kirchenzüge und Prozessionen
  • wir veranstalten das Reichelburgfest und Konzerte
  • wir geben euren Kindern eine qualifizierte musikalische Ausbildung
  • wir repräsentieren Baldersheim bei Wertungsspielen und Auftritten
  • und wir begleiten euch auf eurem letzten Weg bei den Beerdigungen

Dies alles tun wir gerne und sehen es auch als unsere Aufgabe an. Keiner der Musikanten profitiert persönlich hiervon. Im Gegenteil, wir opfern für Baldersheim Urlaub und Freizeit.

Wir bitten daher ALLE (auch Nichtmusiker und Eltern) an folgenden Terminen rund ums Reichelsburgfest die Musikanten zu unterstützen:

Sa 27.05.17 08:00 Uhr Aufbau Reichelsburg (Akkuschrauber, Rechen und Motorsense mitbringen)
Sa 10.06.17 08:00 Uhr Aufbau Reichelsburg
Do 15.06.17 13:00 Uhr Aufbau Reichelsburg
Fr 16.06.17 08:00 Uhr Aufbau Reichelsburg
Fr 16.06.17 – So 18.06.17 Festbetrieb
Mo 19.06.17 08:00 Uhr Abbau Reichelsburg

Desweiteren werden die Festausschussmitglieder auf euch zukommen und euch um Mithilfe an den einzelnen Ständen bitten.

Nur mit eurer Hilfe ist dieser Kraftakt für uns auch in Zukunft zu meistern!

Mit freundlichen Grüßen

Karl Nestmeier
Vorsitzender Veranstaltungen
Musikgemeinschaft Baldersheim Burgerroth

Kunigundenfest

Das traditionelle Kunigundenfest findet am Pfingstmontag, 5. Juni 2017 an der Kunigundenkapelle auf dem „Alten Berg“ bei Burgerroth statt. Die Wallfahrerinnen und Wallfahrer aus den umliegenden Orten pilgern wieder zur Kapelle.
Die Wallfahrten beginnen:

  • 09:00 Uhr in Bieberehren
  • 09:15 Uhr in Aufstetten
  • 9:15 Uhr in Baldersheim (Burgerroth schließt sich um ca. 09:45 Uhr an)
  • und in Buch 09:30 Uhr.

Die Feier des Festgottesdienstes für die Gläubigen beginnt um 10:30 Uhr. In der Kapelle ist die Festandacht um 13:30 Uhr. Nach dem Festgottesdienst (ca. 11:30 Uhr) Mittagessen und Festbetrieb. Ab 14:00 Uhr musikalische Unterhaltung mit der Musikkapelle Oellingen.
In der Kapelle wird eine kleine Aussstellung zu den Themen 400 Jahre Todestag Fürstbischof Julius Echter und 500 Jahre Reformation gezeigt.

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